Wie du, meine Tochter

An den Fingern einer Hand
zählst du dir sechs Träume ab.
Und du schwebst auf Schaukelkufen
jedem Pegasus davon.

Angewurzelt, unverwandt,
in der Hand den Zauberstab,
hör ich dich von ferne rufen,
dieser Welt schon längst entfloh’n.

Und dem Geistchen, das ich rief,
will ich allen Platz einräumen.
Manchmal denk ich, ich verschlief

meine Zeit. In deinen Träumen
lass mich einfach mit dir zieh’n
und dem Ernst ein Stück entflieh’n.

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Datum: Montag, 7. September 2009 14:17
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