Du schaust so ernst
Du schaust so ernst
auf diesen Bildern,
als hättest du es schon gewusst,
dass du dich bald, ganz bald entfernst.
Kein Sommer kann die Ahnung mildern.
So wie so oft spürst du, du musst
den Weg, der vor dir liegt begehen.
Du warst bisher noch nie verzagt,
du hast das Leben ausgefragt.
Doch kannst du es auch jetzt verstehen?
- wie es so leichthin mit dir spielt,
als wärst du eine Feder, die
vom Wind getragen taumelt und
ins Ungewisse fällt. Dein Mund
verzerrt sich in Melancholie.
Ach, wüsstest du, wohin das zielt,
das Dunkel dehnt sich endlos weit.
Die Stille hält den Atem an,
es ist jetzt nah, das ‚irgendwann’.
Was nur, was kommt nach dieser Zeit?