Stiller denn je

der See, kein tropfendes Ruderblatt.
Metaphern ankern in Gehirnen,
dornröschenhaft des Lichtens satt.
Und weder Rosen, noch Birnen

noch Frost, noch klirrende Fahnen.
Es bleibt für das tiefe Weh
nicht mal ein vages Ahnen.
Stiller denn je der See.

Wort und Gedanke schweben dahin,
fern jeder Dimension,
in die unendliche Leere.

Leiden: Verlust der Schwere,
drängt wie ein Lied ohne Ton.
Unbenennbarer Sinn.

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Datum: Donnerstag, 10. September 2009 9:28
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