Schwindlig
Auf manchen Wegen spüre ich,
wie meinem Engel schwindlig wird.
Wenn Sehnsucht durch die Nächte strich
und jeder Satz zum Reim gefriert.
Dann bin ich da und außer mir,
in mir ist nichts, das bleiben will.
Ich spür die Klinke jener Tür
zum Weltall. Alles ist so still
und unscheinbar vor jenem Tor
durch das sich jedes Sein verliert.
So oft stand staunend ich davor,
dass meinem Engel schwindlig wird.