Vaison la Romaine

Hellstes Licht. Und eine Stille,
die wie ein Pilaster trägt.
Träumend ausgestreckter Wille,
der Form gegen Farbe wägt.

An den Kirchengiebeln Fratzen,
Unkraut aus den Ritzen quillt.
Sandsteinmauern, darauf Katzen,
braun verstaubt ein Straßenschild.

Lass uns bei der Feige bleiben,
dort im Schatten lass uns ruh’n.
Federleichte Wolken treiben.
Alles bleibt uns noch zu tun!

Erst im Streit mit den Zikaden
fällt der Zeittakt jetzt zurück.
Kinder in den Brunnen baden.
Suchst du – findest du dein Glück.

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Datum: Freitag, 11. September 2009 11:11
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