Segelboote

Segelboote auf dem See
kreuzen Schattenspielen gleich.
Wolken häufen sich wie Schnee,
Schilf steht zitternd, welk und bleich.
Wie die Segelboote ziehen
unsre Worte hin und her.
Manchen war viel Sinn verliehen,
andre sind ganz tot und leer.

Refr.:
Doch vergiss, denn bald vergessen
sind wir selbst, behalt nur Mut,
im Bemüh’n und unterdessen
wird mehr als du denkst auch gut.

Viele Male geh’n Gefühle
mit Gedanken nicht konform,
nur ein Hintern, doch zwei Stühle,
über allem droht die Norm.
Und Probleme bilden Haufen,
wolkengleich und kalt wie Schnee,
Therapeuten kannst du kaufen,
aber trotzdem tut’s dir weh.

Deine Haare werden grau,
doch sie bleiben länger noch,
als so manche schöne Frau,
sitzt du auch im tiefen Loch,
stehst wie Schilf ganz welk und bleich,
bleiben dir doch uns’re Lieder,
betten deine Seele weich.
Komm, wir singen sie uns wieder!

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Datum: Mittwoch, 7. Oktober 2009 9:06
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