<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Christoph Katz WeBlog &#187; Abendschatten</title>
	<atom:link href="http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/category/abendschatten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://katz.psychologie-aktuell.com</link>
	<description>Gedichte und mehr...</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 May 2011 06:32:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Warte nur, balde &#8230;</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/warte-nur-balde/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/warte-nur-balde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/?p=51</guid>
		<description><![CDATA[Nein, das vergesse ich wohl nicht: ich rieche ihn noch ganz genau, den Atem jener jungen Frau, so wie er aus dem Munde kriecht: so endlos traurig und ergeben. Es ist auch viel, wenn du verlangst, dann Ruhe zu bewahren, Angst, ja, nackte Angst um dieses Leben, das sie doch gestern noch verdross, die wuchs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, das vergesse ich wohl nicht:<br />
ich rieche ihn noch ganz genau,<br />
den Atem jener jungen Frau,<br />
so wie er aus dem Munde kriecht:</p>
<p>so endlos traurig und ergeben.<br />
Es ist auch viel, wenn du verlangst,<br />
dann Ruhe zu bewahren, Angst,<br />
ja, nackte Angst um dieses Leben,</p>
<p>das sie doch gestern noch verdross,<br />
die wuchs empor zu größter Not.<br />
Verloren, was ihr Zuflucht bot.<br />
Und alles, was so träge floss,</p>
<p>stürzt wie ein Wasserfall<br />
und reißt das bisschen Leben fort.<br />
Sie ahnt Verlust von Zeit und Ort.<br />
Das Grauen ist schon überall.</p>
<p>Vergeblich fällt sie noch ein Lot<br />
ins Unberechenbare und<br />
schon quillt der Atem aus dem Mund<br />
als Bote: balde naht der Tod.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/warte-nur-balde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unvergesslich</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/unvergesslich/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/unvergesslich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/?p=49</guid>
		<description><![CDATA[Der Schrecken steht ihr im Gesicht. Sie sieht die Linien ihrer Hand von Todesängsten nass. Sie spricht kein Wort und zittert unverwandt. Sie ahnte es und wollt es nicht, wollt nicht ihr Schicksal selbst beschwören. Jetzt fühlt sie sich wie vor Gericht. Sie möcht den Richter wohl betören, möcht handeln, fordern, zornig sein, möcht tausend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schrecken steht ihr im Gesicht.<br />
Sie sieht die Linien ihrer Hand<br />
von Todesängsten nass. Sie spricht<br />
kein Wort und zittert unverwandt.</p>
<p>Sie ahnte es und wollt es nicht,<br />
wollt nicht ihr Schicksal selbst beschwören.<br />
Jetzt fühlt sie sich wie vor Gericht.<br />
Sie möcht den Richter wohl betören,</p>
<p>möcht handeln, fordern, zornig sein,<br />
möcht tausend Dinge laut beklagen.<br />
Jetzt sitzt sie da, fühlt sich allein<br />
und nicht ein Wort kann sie noch sagen.</p>
<p>Sie war bisher Protagonist<br />
im Lebensfilm. Sie spielte gern.<br />
Auf einmal ist sie nur Statist.<br />
Die Handlung sieht sie wie von fern.</p>
<p>Sie wünscht, er wäre ausradiert,<br />
der Tag und diese Nachricht jetzt.<br />
Ihr ist im Innern kalt. Sie friert,<br />
sieht aus wie gestern, doch verletzt</p>
<p>ist alles, was sie aufrecht hält.<br />
Sie spürt den Riss, der weiter reißt.<br />
Und alles um sie fällt und fällt<br />
in tiefe Namenlosigkeit. Es beißt</p>
<p>jedweder Trost sie fast wie Spott.<br />
Nur nicht alleine sein will sie.<br />
Sie hadert mit der Welt und Gott.<br />
Nein, diesen Tag vergisst sie nie.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/unvergesslich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stiller denn je</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/stiller-denn-je/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/stiller-denn-je/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/stiller-denn-je/</guid>
		<description><![CDATA[der See, kein tropfendes Ruderblatt. Metaphern ankern in Gehirnen, dornröschenhaft des Lichtens satt. Und weder Rosen, noch Birnen noch Frost, noch klirrende Fahnen. Es bleibt für das tiefe Weh nicht mal ein vages Ahnen. Stiller denn je der See. Wort und Gedanke schweben dahin, fern jeder Dimension, in die unendliche Leere. Leiden: Verlust der Schwere, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der See, kein tropfendes Ruderblatt.<br />
Metaphern ankern in Gehirnen,<br />
dornröschenhaft des Lichtens satt.<br />
Und weder Rosen, noch Birnen</p>
<p>noch Frost, noch klirrende Fahnen.<br />
Es bleibt für das tiefe Weh<br />
nicht mal ein vages Ahnen.<br />
Stiller denn je der See.</p>
<p>Wort und Gedanke schweben dahin,<br />
fern jeder Dimension,<br />
in die unendliche Leere.</p>
<p>Leiden: Verlust der Schwere,<br />
drängt wie ein Lied ohne Ton.<br />
Unbenennbarer Sinn.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/stiller-denn-je/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rire au nez de la vie</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/rire-au-nez-de-la-vie/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/rire-au-nez-de-la-vie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/?p=46</guid>
		<description><![CDATA[Der Klatschmohn schwingt dir sein Zinnober mit letzter Abendkraft in die Gedanken – ach, wie die Zeit vergeht! Kurz, viel zu kurz der Klang der Gläser, schon zählt der Wirt das Geld, der müde Ober sieht unsren letzten Schluck, wir tranken auf das, was jetzt noch vor uns steht. Komm, gehen wir durch hohe Gräser, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Klatschmohn schwingt dir sein Zinnober<br />
mit letzter Abendkraft in die Gedanken –<br />
ach, wie die Zeit vergeht!<br />
Kurz, viel zu kurz der Klang der Gläser,</p>
<p>schon zählt der Wirt das Geld, der müde Ober<br />
sieht unsren letzten Schluck, wir tranken<br />
auf das, was jetzt noch vor uns steht.<br />
Komm, gehen wir durch hohe Gräser,</p>
<p>durch Pfirsich- und Olivenhaine,<br />
ich will noch lang nicht müde sein.<br />
Lass uns, ich bitt dich, noch nicht schweigen,</p>
<p>und dass ich wieder lachend weine,<br />
das musst du plaudernd mir verzeih’n.<br />
Schon stimmen Grillen ihre Geigen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/rire-au-nez-de-la-vie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Krankenzimmer</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/im-krankenzimmer/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/im-krankenzimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/?p=44</guid>
		<description><![CDATA[Durchs Fenster fällt das Licht wie eine Sonnenuhr. Ich lausche. Kein Tag, dass ich nicht die Schritte hörte auf dem Flur und dann die Klinke wieder sinken sah. Da stehst du, voll bepackt mit Tüten, zeigst mir in Kleinigkeiten: du bist nah. In deinem Arm die ersten Pfirsichblüten. Du brauchst nicht reden. Nach so vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durchs Fenster fällt das Licht<br />
wie eine Sonnenuhr.<br />
Ich lausche. Kein Tag, dass ich nicht<br />
die Schritte hörte auf dem Flur</p>
<p>und dann die Klinke wieder sinken sah.<br />
Da stehst du, voll bepackt mit Tüten,<br />
zeigst mir in Kleinigkeiten: du bist nah.<br />
In deinem Arm die ersten Pfirsichblüten.</p>
<p>Du brauchst nicht reden.<br />
Nach so vielen Jahren<br />
sagt mir die Art, wie deine Hand die Vase greift,</p>
<p>du warst für mich im Garten Eden.<br />
In Korb und Plastiktüten waren<br />
all jene Schätze, die in uns gereift.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/im-krankenzimmer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Du schaust so ernst</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/du-schaust-so-ernst/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/du-schaust-so-ernst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Du schaust so ernst auf diesen Bildern, als hättest du es schon gewusst, dass du dich bald, ganz bald entfernst. Kein Sommer kann die Ahnung mildern. So wie so oft spürst du, du musst den Weg, der vor dir liegt begehen. Du warst bisher noch nie verzagt, du hast das Leben ausgefragt. Doch kannst du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du schaust so ernst<br />
auf diesen Bildern,<br />
als hättest du es schon gewusst,<br />
dass du dich bald, ganz bald entfernst.<br />
Kein Sommer kann die Ahnung mildern.</p>
<p>So wie so oft spürst du, du musst<br />
den Weg, der vor dir liegt begehen.<br />
Du warst bisher noch nie verzagt,<br />
du hast das Leben ausgefragt.<br />
Doch kannst du es auch jetzt verstehen?</p>
<p>- wie es so leichthin mit dir spielt,<br />
als wärst du eine Feder, die<br />
vom Wind getragen taumelt und<br />
ins Ungewisse fällt. Dein Mund<br />
verzerrt sich in Melancholie.</p>
<p>Ach, wüsstest du, wohin das zielt,<br />
das Dunkel dehnt sich endlos weit.<br />
Die Stille hält den Atem an,<br />
es ist jetzt nah, das ‚irgendwann’.<br />
Was nur, was kommt nach dieser Zeit?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/du-schaust-so-ernst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Am Ufer</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/am-ufer/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/am-ufer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/?p=40</guid>
		<description><![CDATA[Ach, deine Hand lass mir als Kissen, dann darfst du von mir lassen! Was rede ich – hier wirst du bleiben müssen, hängst ja an deiner Hand &#8230; Wie ich sie brauche! Du starrst. Ich starre auch. Und alles, was ich einmal war, ist wie ein Film geschnitten, läuft jetzt ab. Und immer schneller, schemenhaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, deine Hand<br />
lass mir als Kissen,<br />
dann darfst du<br />
von mir lassen!</p>
<p>Was rede ich –<br />
hier wirst du bleiben müssen,<br />
hängst ja an deiner Hand &#8230;<br />
Wie ich sie brauche!</p>
<p>Du starrst.<br />
Ich starre auch.<br />
Und alles, was<br />
ich einmal war,</p>
<p>ist wie ein Film<br />
geschnitten,<br />
läuft jetzt ab.</p>
<p>Und immer schneller,<br />
schemenhaft,<br />
bis er verschwimmt.</p>
<p>Im Nachspann<br />
legt das Boot<br />
jetzt ab.<br />
Lass deine Hand jetzt fahren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/am-ufer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Am offenen Fenster</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/am-offenen-fenster/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/am-offenen-fenster/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/?p=37</guid>
		<description><![CDATA[Die Luft, die durch das Fenster streicht, ist kühl und selbstverständlich wie die Hand der Mutter, die nicht von mir weicht im lang verschollnen Kinderland. Ich schließ die Augen, stell mir vor, ich wäre noch einmal ganz klein, als ich den Schutzengel beschwor, er möchte immer bei mir sein. Und als ich groß war, ging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Luft, die durch das Fenster streicht,<br />
ist kühl und selbstverständlich wie die Hand<br />
der Mutter, die nicht von mir weicht<br />
im lang verschollnen Kinderland.</p>
<p>Ich schließ die Augen, stell mir vor,<br />
ich wäre noch einmal ganz klein,<br />
als ich den Schutzengel beschwor,<br />
er möchte immer bei mir sein.</p>
<p>Und als ich groß war, ging ich gerne<br />
des Nachts auf’s dunkle, weite Feld<br />
und stellte mich unter die Sterne,<br />
fühlt mich gehalten auf der Welt.</p>
<p>Die Jahre gingen rasch dahin.<br />
Ob auch ein Engel altern kann?<br />
Er kam mir oftmals aus dem Sinn<br />
und auch zurück, so dann und wann.</p>
<p>Jetzt denk ich manchmal, er ist nah,<br />
doch wär mir Mutter lieber jetzt.<br />
Und ungescheh’n, was mir geschah.<br />
Ich fühle mich so tief verletzt.</p>
<p>Wie kann man so bedürftig sein!<br />
Umringt, gepflegt, umsorgt und doch<br />
im tiefsten Inneren allein.<br />
Ach, käme einmal Mutter noch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/am-offenen-fenster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abendschatten</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/abendschatten/</link>
		<comments>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/abendschatten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendschatten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.katz.psychologie-aktuell.com/?p=30</guid>
		<description><![CDATA[Ich sehe sie. Sie atmet schwer. Sie ist gewohnt, ganz stark zu sein. Ihr Blick ist fragend, sagend, leer. Sie sitzt bei mir und ist allein gekommen, um es nicht zu bleiben. Sie ahnt fast alles, doch sie schweigt und lässt sich schweren Herzens treiben. Sie hält sich gerade, doch dann neigt sie müde ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe sie. Sie atmet schwer.<br />
Sie ist gewohnt, ganz stark zu sein.<br />
Ihr Blick ist fragend, sagend, leer.<br />
Sie sitzt bei mir und ist allein</p>
<p>gekommen, um es nicht zu bleiben.<br />
Sie ahnt fast alles, doch sie schweigt<br />
und lässt sich schweren Herzens treiben.<br />
Sie hält sich gerade, doch dann neigt</p>
<p>sie müde ihren Kopf zur Seite,<br />
wo eine übermüde Hand ihn fängt.<br />
Ich sage nichts. Bin wach und breite<br />
ein großes Warten aus. Es drängt</p>
<p>mich nichts zu einem Rat. Ich wüsste<br />
beim Sprechen schon, dass er verhallt.<br />
Es gibt nichts mehr, was sie noch müsste.<br />
Wir wissen beide: bald, ganz bald</p>
<p>wird alles um sie wie verschwimmen.<br />
Ein neues großes Bild taucht auf.<br />
Dann wird nichts mehr und alles stimmen.<br />
Den Tränen bleibt jetzt freier Lauf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/10/abendschatten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

