Beitrags-Archiv für die Kategory 'Liedertexte'

Nicht mehr in den Arm

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:59

Du, Mädchen, bist fast keines mehr,
bist fast so groß wie die Mama.
Der richt’ge Abstand fällt dir schwer.
Was an dir über Nacht geschah,
macht dich und uns zunächst beklommen.
Wir brauchen alle etwas Zeit,
bis wir neu zueinander kommen.
Du weißt, wir sind dazu bereit. [...]

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Leise

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:57

Leise bewegt sich unsere Tür.
Es ist stockdunkel und dann
kommst du herein, ein lautloses Tier,
und schmiegst dich sachte an. [...]

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Leise bricht die Nacht herein

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:51

Leise bricht die Nacht herein.
Der Tag vergeht, es naht Vergessen.
Alles Ungemach wird klein.
Es scheint, wir waren zu vermessen.
All das Glück, das uns verloren schien,
das finden wir jetzt in des Dunkels Falten.
Wir schlummern wie in Kinderzeiten hin
und hoffen irgendjemand wird uns halten. [...]

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Längst vorbei ist der Tag

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:50

Längst vorbei ist der Tag, die Nacht bricht an
und heißt dich ruhig sein.
Einerlei was du nicht erreichtest, musst du dir
jetzt doch verzeihen.
Hast dein Bestes ja versucht, das zählt allein. [...]

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Hilflos stehst du vor dem Krempel

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:48

Hilflos stehst du vor dem Krempel, den du angehäuft,
weißt, dass deine Uhr schon lange läuft.
Was davon hast du gebraucht?
Was war schon zuviel,
als du es für dich genommen hast? [...]

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Halt mich fest

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:47

Halt mich fest, es kommt die Zeit,
die mich vor mir fürchten lässt.
Sei nur da und sei bereit,
Ängste kriechen aus dem Nest.
Sind am Anfang noch so klein,
doch sie wachsen immerzu.
Und ich habe nichts,
sie zu verscheuchen.
Du sollst bei mir sein. [...]

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Feuerland

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:46

Es ist wieder Sonntagmorgen,
du wirst früh wie immer wach,
fühlst im Bett dich noch geborgen
und denkst über alles nach.
All die vielen Wichtigkeiten
sind von Ferne angeseh’n
eigentlich doch Nichtigkeiten,
eigentlich könnt’st du doch geh’n!
Name, Stellung, alles bliebe
dann zurück, ganz unbekannt,
ohne Freundschaft, ohne Liebe
gingst du fort nach Feuerland. [...]

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Eigentlich ist alles, wie es immer war

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:39

Eigentlich ist alles, wie es immer war,
äußerlich so ganz normal, dennoch sonderbar.
All die Selbstverständlichkeiten
werden mir schon schwer.
Zwischen den Gefälligkeiten
streift die Leere her.
Und sie droht sich einzunisten,
wo man’s erst nicht sieht.
Ich gäb viel darum zu wissen,
wie man ihr entflieht. [...]

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Du schaust

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:38

Du schaust mit mir zum Fenster raus.
Du rauchst und sprichst dabei kein Wort.
Die Welt ist selten ein Zuhaus,
und vieles kränkt dich immerfort.
Noch fühlen wir uns beide kräftig,
die Zeit hat uns bisher geschont.
Nach außen wirken wir geschäftig,
wir wissen längst, dass es nicht lohnt.
Auf alle uns’re Fragen bleiben
nur neue Fragen und kein Reim.
Und alle uns’re Tage treiben
der Reuse zu, dem Altenheim. [...]

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Du gingst davon

Mittwoch, 7. Oktober 2009 8:36

Du gingst davon, ganz ohne Zeichen,
nicht mal dir selbst war es bewusst.
Bestürzung wird Gewissheit weichen:
du wirst niemals gefragt, du musst.
Man stirbt nur selten, wie man lebte,
und steht nackt vor der Ewigkeit.
Und das, was ich mit dir erstrebte,
das bleibt verwaist seit dieser Zeit.
Du gingst davon, ganz ohne Geste,
als sei’st du gerade eben fort.
Von uns zwei’n bin ich jetzt der nächste.
Wo treff ich dich , an welchem Ort? [...]

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