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	<title>Christoph Katz WeBlog &#187; Unerhört</title>
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	<description>Gedichte und mehr...</description>
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		<title>Vertrauen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Februar deckt weiß dein Grab. Doch was ich hatte – und noch hab – das liegt vor Kälte gut geschützt tief in dem Boden uns’rer Liebe. Ich hadere nicht mit dem Glück. Auch geht mein Blick jetzt nicht zurück. Nein, was mir augenblicklich nützt ist, wenn ein jeder schweigend bliebe. Damit ich den Flügelschlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Februar deckt weiß dein Grab.<br />
Doch was ich hatte – und noch hab –<br />
das liegt vor Kälte gut geschützt<br />
tief in dem Boden uns’rer Liebe.</p>
<p>Ich hadere nicht mit dem Glück.<br />
Auch geht mein Blick jetzt nicht zurück.<br />
Nein, was mir augenblicklich nützt<br />
ist, wenn ein jeder schweigend bliebe.</p>
<p>Damit ich den Flügelschlag höre,<br />
der durch die Stille schwingt,<br />
wenn ich den Engel beschwöre,<br />
dass er dich heimwärts bringt.</p>
<p>Heimwärts zu Gottes Wissen<br />
um die bedürftige Welt.<br />
Werde ich dich auch vermissen,<br />
weiß ich doch, dass er dich hält.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unerhört</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; das Kratzen mit der rostigen Laubharke. Wir kauften sie – weißt du noch wo? Sieh doch, das gelbe Markenzeichen, schau! Die Buchenblätter sind verstreut auf deinem Grab und schlaff. Wie ausgefall’ne graue Haare hängen sie in meinem Kamm. Wer, sag, zog einen so graden Scheitel wie du? Meine Geburtstage, plötzlich verwunschenen, warten auf deinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; das Kratzen<br />
mit der rostigen Laubharke.<br />
Wir kauften sie – weißt du noch wo?<br />
Sieh doch,<br />
das gelbe Markenzeichen,<br />
schau!<br />
Die Buchenblätter sind verstreut<br />
auf deinem Grab</p>
<p>und schlaff. Wie<br />
ausgefall’ne graue Haare<br />
hängen sie in meinem Kamm.<br />
Wer,<br />
sag,<br />
zog einen so graden Scheitel<br />
wie du?</p>
<p>Meine Geburtstage,<br />
plötzlich verwunschenen,<br />
warten<br />
auf deinen Kuss.</p>
<p>Manchmal<br />
gieß ich das Efeu,<br />
verzeih,<br />
mit einer Flasche<br />
Tokajer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Trauer</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört]]></category>

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		<description><![CDATA[So oft glaub ich dich an der Hand, wenn sich mein Auge willenlos betrinkt an Schönheit. Unverwandt schau ich zur Seite, finde bloß mein Bild von dir. Und das Erinnern an deine Stimme fällt nicht schwer. Des Nachts, wenn Mond und Sterne schimmern, geht nur mein Atem, und so sehr wünscht ich den deinen neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So oft glaub ich dich an der Hand,<br />
wenn sich mein Auge willenlos<br />
betrinkt an Schönheit. Unverwandt<br />
schau ich zur Seite, finde bloß</p>
<p>mein Bild von dir. Und das Erinnern<br />
an deine Stimme fällt nicht schwer.<br />
Des Nachts, wenn Mond und Sterne schimmern,<br />
geht nur mein Atem, und so sehr</p>
<p>wünscht ich den deinen neben mir.<br />
Ich denke oft, du kommst herein.<br />
Und lausche angestrengt zur Tür.<br />
Erwarte Schritte. Doch allein</p>
<p>durch mich lebt jetzt dies Haus.<br />
Und Fernseh’n, Radio und Telefon,<br />
die Bilder, jeder Blumenstrauß<br />
sind halb verwaist. Und monoton</p>
<p>klingt meine Stimme, wenn ich mir<br />
vorm Essen die Gebete spreche.<br />
Wenn ich in meiner Tasse rühr,<br />
wenn ich ein frisches Brötchen breche,</p>
<p>dann ist es mir, als wenn es hallt.<br />
Du wirst jetzt neben mir fast jung.<br />
Ich aber werd alleine alt.<br />
Doch stützt mich die Erinnerung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reime für eine, die ging</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, deine Stimme war schrill. Ich habe sie schnarrend im Ohr. Immer nun bleibt sie still. Sage doch, wo verlor sie sich. Sage es mir. Stell mir vor, hinter der Tür steh’n deine Schuhe herum, ausgetreten und stumm. Reiß das Kalenderblatt wie einen Vorhang herab. Trauriger Blumen statt werf ich dir Reime ins Grab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, deine Stimme war schrill.<br />
Ich habe sie schnarrend im Ohr.<br />
Immer nun bleibt sie still.<br />
Sage doch, wo verlor</p>
<p>sie sich. Sage es mir.<br />
Stell mir vor, hinter der Tür<br />
steh’n deine Schuhe herum,<br />
ausgetreten und stumm.</p>
<p>Reiß das Kalenderblatt<br />
wie einen Vorhang herab.<br />
Trauriger Blumen statt<br />
werf ich dir Reime ins Grab.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Noch immer</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/11/noch-immer/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch immer ist es&#8230; als gingest du gedankenvoll im Abendlicht an meiner Seite. Die Straßen waren nicht mehr voll, die Plätze zeigten leere Weite. Und leere Weite war in dir. Wenn ich mich heute rückbesinne, seh ich dich wie vor einer Tür, die Klinke in der Hand, beginne dein Ahnen langsam zu begreifen. Du hast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer ist es&#8230;<br />
als gingest du gedankenvoll<br />
im Abendlicht an meiner Seite.<br />
Die Straßen waren nicht mehr voll,<br />
die Plätze zeigten leere Weite.</p>
<p>Und leere Weite war in dir.<br />
Wenn ich mich heute rückbesinne,<br />
seh ich dich wie vor einer Tür,<br />
die Klinke in der Hand, beginne</p>
<p>dein Ahnen langsam zu begreifen.<br />
Du hast dich selten ausgesprochen,<br />
wollt’st nicht im Larmoyanten schweifen,<br />
wenn ohnehin der Stab gebrochen.</p>
<p>Dein Sprechen folgte dem Kalkül<br />
von Wissen, Sinn und von Moral.<br />
Wer tragen kann, erträgt auch viel.<br />
Und wer hat letztlich schon die Wahl?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ik zie jij altijd</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/11/ik-zie-jij-altijd/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir saßen hier auf dieser Bank, es ist zwei Jahre her. Du warst dir selbst verborgen krank. Dein Blick ging weit auf’s Meer. Und dort hast du den Schnaps getrunken, du frorest damals sehr. Und kommend hast du stets gewunken, doch war dein Herz schon schwer. Du hast so gern zu Tisch gesessen und kochtest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir saßen hier auf dieser Bank,<br />
es ist zwei Jahre her.<br />
Du warst dir selbst verborgen krank.<br />
Dein Blick ging weit auf’s Meer.</p>
<p>Und dort hast du den Schnaps getrunken,<br />
du frorest damals sehr.<br />
Und kommend hast du stets gewunken,<br />
doch war dein Herz schon schwer.</p>
<p>Du hast so gern zu Tisch gesessen<br />
und kochtest stundenlang.<br />
Dann gab es unser Lieblingsessen.<br />
Dir war vorm Abend bang.</p>
<p>Und liefen wir entlang der Grachten,<br />
war mir kein Weg zu weit.<br />
Wir waren ernst, gleichwohl wir lachten<br />
auch in der uns gebliebnen Zeit.</p>
<p>Ich wollt und konnte es nicht glauben,<br />
du wirktest doch noch so vital.<br />
Ein Schwarm grad aufgescheuchter Tauben –<br />
so gingst du fort mit einem Mal.</p>
<p>Jetzt seh ich dich an allen Orten,<br />
erinn’re jede Kleinigkeit<br />
wie Dornen, die sich in mich bohrten.<br />
Du glaubtest an die Ewigkeit,</p>
<p>die ich nicht zu erhoffen wage.<br />
Der Mensch ist so entsetzlich klein.<br />
So steh ich vor der großen Frage,<br />
ich suche dich und bin allein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Großer Bruder</title>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/09/11/groser-bruder/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Katz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur noch der Rasen deckt dich zu. Du warst mein Bruder Michael. So wie ein Pfeil warst du, so sirrend schnell, dem Dunkel gerade erst entkommen, schon wieder eingetaucht darin. Jahrzehnte denke ich beklommen an einen tief’ren Sinn. Warum hab ich dich nie geseh’n? Stand nur an deinem Kindergrab. Ich kann so vieles nicht versteh’n. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch der Rasen deckt dich zu.<br />
Du warst mein Bruder Michael.<br />
So wie ein Pfeil warst du,<br />
so sirrend schnell,</p>
<p>dem Dunkel gerade erst entkommen,<br />
schon wieder eingetaucht darin.<br />
Jahrzehnte denke ich beklommen<br />
an einen tief’ren Sinn.</p>
<p>Warum hab ich dich nie geseh’n?<br />
Stand nur an deinem Kindergrab.<br />
Ich kann so vieles nicht versteh’n.<br />
Ich bin geduldig, warte ab.</p>
<p>Vielleicht seh ich dich irgendwann<br />
als kleinen Engel irgendwo.<br />
Vielleicht komm ich dann bei dir an.<br />
Erkenn ich dich dann – einfach so?</p>
]]></content:encoded>
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