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	<title>Christoph Katz WeBlog</title>
	<link>http://katz.psychologie-aktuell.com</link>
	<description>Gedichte und mehr...</description>
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		<title>An der Schwelle</title>
		<description>Du hältst den Bogen in der Hand,
dein Köcher ist längst leer.
Dein Bogen ruht, du bist gespannt –
wo geht der Weg jetzt her?
Der Wind treibt Blätter himmelhoch,
vom alten Überschwang
blieb wenig Kraft. Du spürst sie noch.
Der Tag ist nicht mehr lang.

Der Jäger steckt dir tief im Blut,
was könnt’st du and’res sein?
Du schultest ...</description>
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		<title>Für Matthias und Dorothee zum fünfzigsten Geburtstag</title>
		<description>Fünfzig Jahre sind verflossen,
schaust zurück und oft verschossen
sind die Bilder jener lang vergang’nen Zeit.
Keins davon hast du vergessen,
hast du auch viel unterdessen
kommen wie auch gehen gesehen, Freuden und auch Leid.
Siehst die Zukunft noch verschwommen,
hoffst das weit’re Jahre kommen,
vielleicht noch einmal soviel.
Willst du auch nicht Heesters werden,
find’st du es doch schön ...</description>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2010/05/19/fur-matthias-und-dorothee-zum-funfzigsten-geburtstag/</link>
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		<title>Für Henriette</title>
		<description>Der Wind spielt sacht mit deinem Haar,
du hast es aus dem Zopf befreit.
Ich denk zurück, wie’s früher war,
in deiner Bonner Kinderzeit.
Da liefst du als die Strahlemaus
mit Ringellöckchen um das Haus.
Und lockte warmer Sonnenschein,
dann zogen wir vereint zum Rhein.
Wir suchten Steine, warfen sie
mit unermüdlich sanftem Schwung
so über’s Wasser. Ich war jung.
Nein, ...</description>
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		<title>Gerd Gust zum 50. Geburtstag</title>
		<description>Noch immer spielt der Sommerwind
mit deinen wirren Haar’n,
die kaum bemerkt versilbert sind
vom Staub aus fünfzig Jahr’n.
Von dem, was du begonnen hast,
war wenig nur verkehrt.
Du spürst es wohl bei aller Last:
es war der Mühe wert.
Natürlich weißt du nicht, was bleibt,
wie solltest du es auch,
du weißt nur, was dich weitertreibt,
so irgendwie im ...</description>
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		<title>Herbstlied für Henriette</title>
		<description>Wir stehen an der Promenade
vorm ‚Dreesen’, stetig fließt der Rhein.
Ich schau zum Drachenfels und gerade
fällt mir ein Heine- Liedchen ein.
Du hockst dicht neben mir, versonnen,
wirfst Steine in die graue Flut.
Oktoberlicht hat Gold gesponnen,
die Wärme tut uns noch mal gut.
Refr.:
Die Steine hüpfen zwei, drei Mal,
dann kommen sie aus uns’rem Blick,
die Wellen ...</description>
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			</item>
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		<title>Le Vagabond</title>
		<description>Viel hat dir im Leben nicht so recht gepasst,
doch hat dir dein Klagen je genützt?
Du willst Frieden stiften, den du selbst nicht hast.
Wüsstest du nur, wie man sich beschützt!
Draußen fällt ein Regen, fein wie Entenflaum.
Kannst du dich erinnern an deinen großen Traum?
Warmer Wind lässt Blätter wild im Kreis sich drehen.
Noch ...</description>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2010/05/19/le-vagabond/</link>
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		<title>Mondschein</title>
		<description>Mondschein, deine Silbermähne
hab ich fest gepackt und sacht
schaukeln alle Wolkenkähne,
wenn wir fliegen durch die Nacht.

Niemals wird ein Wort gesprochen,
doch es gilt für alle Zeit,
unser Bund wird nicht gebrochen,
nicht in alle Ewigkeit.

In den Träumen läuft der Schimmel
in verborgnes Seelenland.
Über ihm der Sternenhimmel
hat zwei Wagen angespannt.

Unbestimmbar sind die Ziele,
keiner kennt die Dunkelheit.
Wir ...</description>
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	<item>
		<title>Für Tante Mathilde zum 80. Geburtstag</title>
		<description>Wenn ich an dich denke,
seh ich mich vor jener Tür
mit dem runden Klingelgriff,
mein, dass ich ihn noch spür.
Hör ein sanftes Schnarren
und dann eil’ge Schritte nah’n.
Und dann stehst du strahlend da,
gleich, was dir widerfahr’n.
Ich erinnere mich nicht,
dass ich dich mal traurig fand,
seh dich zuversichtlich tragen,
gleich was dir im Wege stand.
Gabst dir ...</description>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2010/05/19/fur-tante-mathilde-zum-80-geburtstag/</link>
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	<item>
		<title>Wind hebt welke Blätter</title>
		<description>Wind hebt welke Blätter, weht sie achtlos über Weg und Felder hin,
wirbelt ziellos durch die Weite und am Himmel siehst du Vögel ziehen,
fort in ferne Länder, siehst dem Zug noch lange nach.

Auf den nackten Feldern sitzen Krähen, so als warteten sie schon
auf die Nacht und auf den Nebel und sie ...</description>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2010/05/19/wind-hebt-welke-blatter/</link>
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	<item>
		<title>Kurze Begegnung beim Laufen</title>
		<description>Du läufst vorbei. Ein Lächeln geht
von mir zu dir, von dir zu mir.
Vertrautheit, die im Raume steht,
ein Augenblick, wie eine Tür,

durch die man treten darf. Beklommen
geht man vorbei. Man ist ja fremd.
Durch Zufall ist man hergekommen
und ist bei allem doch gehemmt.

Weiß nicht, was aus dem Lächeln würde,
wenn man es plötzlich ...</description>
		<link>http://katz.psychologie-aktuell.com/index.php/2009/10/26/kurze-begegnung-beim-laufen/</link>
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